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Zweiter Weltkrieg

Artikel #4168, »Zweiter Weltkrieg«, geschrieben von: G. Schütte (89 %) , Ulrich Fuchs (8 %) , Markus Schweiß(Red.) (0 %) et al.

Krieg im Nordatlantik

Nachdem weite Teile Westeuropas, insb. Frankreich, relativ schnell unter nationalsozialist. Herrschaft gelangt waren, blieb Großbritannien als Hauptziel Deutschlands im Westen übrig. Als Inselstaat war das Land darauf angewiesen, wichtige Resourcen über den Seeverkehr einzuführen.

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Auf diese Versorgung Großbritanniens durch Schiffkonvois insb. aus den USA, bei denen teilweise hunderte Transportschiffe unter militär. Geleitschutz Waffen, Munition und Versorgungsgüter in die engl. Häfen transportierten, zielte Deutschland mit einer Flotte aus U-Booten unter dem Kommando von Karl Dönitz. Die U-Boote stellten zunächst eine große Gefahr dar, die die Versorgung Großbritanniens auch ernsthaft gefährdete. Insb. konnte aufgrund begrenzter Reichweite der zur Verfügung stehen Flugzeuge der mittlere Teil des Nordatlantiks nicht durch Luftuntersützung abgesichert werden, hier waren die Konvois besonders anfällig für die sog. Wolfsrudeltaktik der Deutschen, bei denen eine größere Anzahl U-Boote auf einen Konvoi angesetzt wurden.

Die für die Alliierten ungünstige Lage änderte sich erst ab etwa 1942: Alan Turing war die Entschlüsselung der mittels der Enigma codierten Funksprüche der dt. U-Bootflotte gelungen, die USA hatten den Ausstoß ihrer Werften deutlich erhöhen können, und die Ortungs- und Waffensysteme zur Bekämpfung von U-Booten waren deutlich verbessert worden. Zwar erhöhte Deutschland parallel die Zahl der U-Boote, doch waren diese nun ort- und gezielt ausschaltbar, während die Konvois über ihre Positionen immer besser informiert waren und sie umgehen konnten. Nachdem Deutschland im Verlauf des Jahres 1943 um die 270 U-Boote verloren hatte, wurde der U-Boot-Krieg im Nordatlantik im wesentlichen abgebrochen.

Auch wenn es in den letzten beiden Kriegsjahren noch zu gelegentl. Angriffen von U-Booten auf alliierte Geleitzüge kam, war der Seeweg zwischen den USA und England ab 1943 jedoch im Wesentl. frei. Dies ermöglichte die Verlegung großer Mengen von Material und jener amerikan. Truppenverbände, mit denen im Juni 1944 die Landung in der Normandie durchgeführt werden konnte.

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