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Styleguide

Literaturangaben

Da wir ja hier wissenschaftlich arbeiten (sollen), wäre ich auch dafür, die Literaturangaben dementsprechend zu formatieren und nicht die blöden Listen zu verwenden. Nett wäre ein tag oder ein "WW-Style" für diesen Zweck, der numerierte Listen ohne Einzug produzierte... --Kat

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Sehr schön wäre es, wenn ich die Abschnitte für Literaturangaben und Weblinks als solche erkennen würde. Das Zeit-Lexikon hat so nette Symbole vor den Literaturangaben, das wär doch aus was für unsere pdfs. Ich hatte schonmal an eine Wikisyntax wie ==*L*:Literatur== und ==*WL*:Weitere Weblinks==, auch sowas wie ==*F*:Filmografie==.... Irgendwas, mit dem man bestimmten Überschriften noch ne semantische Bedeutung mitgeben kann. So richtig durchdacht ahbe ich das noch nicht, aber es würden sich dann einige Möglichkeiten eröffnen. Der Parser könnte darauf reagieren und für die Listen in den entsprechenden Abschnitten ein anderes Markup erzeugen, man könnte Optionen bauen, das im Druck ein- und ausschalten zu können, etc. Wir müssten mal ne Aufstellung haben, was für unterschiedliche Standardfälle es an solchen "Speziallisten" gibt, die an Artikel drangehängt werden. Gefunden habe ich bisher (gerne ergänzbar):Literatur (Sekundär-)
  • Werke (eigene Autorschaft bei Schriftstellern)
  • Diskografie
  • Filmografie
  • Weblinks
  • Uli

    Personenartikel

    • es ist doch klar, dass sowohl in der Artikelüberschrift als auch im ersten Satz des Artikels die Schreibfolge Name, Vorname sein soll. Noch ist dies jedoch nicht druchgängig so. Wird u. U. im Text auch Vorname Name toleriert?--pmattusch *, 2005-04-27 - 21:51

    Punkt oder Komma

    in CH heisst's 1.5, in D 1,5. Ich wäre für eine einheitliche Schreibweise, damit es nicht wie in WP immer diese Geplänkel gibt. Da tobten sie ja kürzlich wieder über Jänner und/oder Januar--pmattusch *, 2005-05-04 - 11:58

    Wobei ich mich frage, ob das wirklich ein nationales Phänomen ist. Den Dezimalpunkt habe ich als "wissenschaftliche Schreibweise" kennengelernt, das Komma finde ich mehr als irritierend (stört den Lesefluss weil man überlegen muss, was ein Komma mitten in einer Zahl wohl bedeuten könnte). Das Apostroph als Tausendertrennzeichen hingegen scheint "typisch schweizerisch" zu sein, obwohl es im Finanzwesen international verwendet wird, um Verwechslungen mit Dezimaltrennzeichen zu vermeiden (ausser von den Amis). --Kat *, 2005-05-04 - 12:03

    Artikelumfang

    Im Styleguide wird um kurze Artikel gebeten. Erlaube mir daher die Anmerkung, dass mir persönlich Artikel wie Claude Debussy oder Maurice Ravel zu lang erscheinen für eine Enzyklopädie. Da WW ja am Anfang steht, wäre ich für Meinungsäußerungen dankbar, damit ich mich entsprechend eiinstellen kann--pmattusch *, 2005-05-06 - 12:37

    Zu lang erscheinen mir die nicht. Die Zitate bspw. finde ich allerdings nicht so schön. Sie gehen wieder mehr in die Ecke von Feuilleton-Texten. Wichtig ist nicht, dass wir kurze Artikel haben, sondern Artikel, die auf den Punkt kommen. Nicht manieristisch werden. Ich weiß, das verführt, und es liest sich auch schön. Aber bitte dran denken, dass Enzyklopädietexte einen bestimmten Zweck erfüllen sollen, primär sollen sie Wissen vermitteln, und das geht unter Umständen auf den Unterhaltungswert. Uli *, 2005-05-06 - 12:49
    ups, wo ist denn meine Stellungnahme geblieben? Hier noch mal nachgetragen: Da ich die Artikel geschrieben habe, meine Stellungnahme hierzu: Mir ist es relativ egal, ob ihr das wieder kürzen wollt. Ich gebe aber zu bedenken, dass es auch um Qualität geht. Gerade im Hinblick darauf, dass diese Artikel in WP so stehen (und prämiert wurden, was mir zwar persönlich auch egal ist), sollte sorgfältig erwogen werden, ob man da nun mithalten will oder nicht. Gruß --B. Brockhorst *, 2005-05-06 - 12:45
    Zu den Zitaten: Dass man diese als Feuilleton-Text missverstehen könnte, ist mir gar nicht so klar gewesen. Vielleicht zum Hintergrund: Sie sind Originalzitate, alle den Biographien entnommen, aus denen ich auch die Informationen für die Artikeltexte habe. --B. Brockhorst *, 2005-05-06 - 12:58
    Aber bevor ich jetzt mit Thomas Mann und E. T. A. Hoffmann weitermache, wüsste ich natürlich schon gern, ob das vergebliche Liebesmüh (weil unerwünscht lang) ist oder nicht ;-) --B. Brockhorst *, 2005-05-06 - 13:23
    Bettina, das ist ein bisschen eine Gradwanderung (auf Deiner WP-Seite schreibst Du, dass Du Stilkritik nicht so doll findest...). Mich würde es dennoch freuen, wenn wir die Artikel in Wikiweise etwas, naja, kompakter gestalten könnten als in Wikipedia. Das heißt nicht, dass Inhalte rausfallen sollten, aber das "Drumherum" um die Inhalte. Da gehören für mich u. a. die Zitate dazu - weil sie letztlich eben keine neuen Informationen liefern, die nicht auch schon im Text stehen. Es geht bei diesem Styleguide letztlich darum, das Auge zu schärfen für das, was wichtig, erwähnenswert ist, und das, was zwar einer Biografie ein bisschen Würze gibt, aber letztlich doch eine Nebensächlichkeit bleibt. Die Wikipedia hat beispielsweisen einen fatalen Hang zum Anekdotischen, meiner Meinung ist der in einer Enzyklopädie aber fehl am Platz. Eine Enzyklopädie funktioniert ja gerade dadruch, dass die Autoren dem Leser die Inhalte vorsortieren, und nur das auswählen, was den Kern der Sache charakterisiert, die beschrieben wird. Insofern ist es beispielsweise wichtig festzuhalten, dass Ravel sich um den Prix de Rome bemühte, aufgrund seiner Unkonventionalität scheiterte, das seinen Ehrgeiz verletzte und er es vermutlich deswegen ganze fünf Mal versuchte, stets ergebnislos, was ihn schwer enttäuschte. Doch wer das wie genau kommentierte, ist letztlich für die Biografie Ravels nicht mehr sonderlich erheblich. Ich habe aus der Wikipedia die Erfahrung mitgenommen, dass gerade dieses "Drumherum" um die Inhalte dazu tendiert, in einem Wiki irgendwann den Hauptteil des Artikels einzunehmen. Soll heißen: Irgendwie gibt es eine Tendenz, dass an die Artikel immer mehr Anekdoten, Zitate etc. angefügt werden, der eigentlich Kern des Themas aber bei den Bearbeitungen außen vor bleibt. Schöne Negativbeispiele in der Wikipedia sind da beispielsweise die Artikel Benedikt XVI. ( bei dem man mittlerweile das übelste in Unterartikel ausgelagert hat ("Medien zur Wahl", "Herenmitgliedschaften"...), Architektur mit einer endlosen Zitatenliste oder Illuminatenorden, bei denen die Trashliteraturverabeitungen dreimal soviel Raum einnehmen wie die historischen Fakten. Darum war die Idee mit dem Styleguide eigentlich von vorneherein, allen Autoren zu sagen: Konzentriert Euch auf den Kern, macht es von Anfang an richtig vor, und lasst das Ausfransen der Artikel garnicht erst einreißen. Oder sehe ich das ganz falsch? Uli *, 2005-05-06 - 13:25
    für mich ist das mit diesen Ausführungen klargestellt--pmattusch *, 2005-05-06 - 13:38

    Ich hab nix gegen Stilkritik. Ganz und gar nicht. Was ich auf meiner WP-Seite einstmals geschrieben habe, galt eigentlich eher den Personen, die einige Artikel, die ich geschrieben habe, komplett (das meine ich wörtlich) umformuliert hatten, ohne dass dafür eine Notwendigkeit bestand. Da hatte ich mich natürlich schon gefragt, warum ich mir eigentlich die Arbeit mache, wenn andere sich dann mit ihren eigenen Formulierungen draufsetzen. Ich weiß, dass das erlaubt ist, damals hatte es mich aber ein wenig geärgert. Vielleicht soviel zum Verständnis meiner Ausführungen auf der Benutzerseite. Zur Länge und zu den Zitaten: Ich klebe nicht dran. Gleichwohl möchte ich zu bedenken geben, dass es in Zukunft, wenn WW gewachsen ist, Leser Vergleiche anstellen mögen. Thomas Mann zum Beispiel gewinnt gerade durch die Zitate. Die er gegen das Dritte Reich erst in Deutschland und später in Amerika geäußert hat. E. T. A. Hoffmann wiederum ist natürlich ein sehr langer Artikel, der aber imho sehr genau Aufschluss über diesen Menschen und sein Leben gibt. Ich werde zunächst einmal darauf verzichten, sie hierherzuholen, weil mir wichtig ist, dass wir darüber übereinkommen, wie solche Artikel hier aussehen sollen. Ich verstehe deine Befürchtung eines Ausfransens, aber ist das tatsächlich so? Was bei Benedikt XVI. und auch bei Johannes Paul II. abging auf WP war wirklich eine Katastrophe, ich hab es ja in meiner Admin-Funktion begleitet wegen der Vandalismusgefahr. Was ich festgestellt habe (um mal konkret bei Ravel, Debussy et al. zu bleiben) ist, dass auf WP das Ausfransen prompt ausgeblieben ist, nachdem ich die Artikel (incl. der Zitate) verbessert habe. Wie gesagt, auch bei den hier eingestellten Artikeln klebe ich an keiner Formulierung, es wäre aber wirklich schade, wenn WW im Vergleich zu WP möglicherweise Federn lassen müsste, weil die Leser der Auffassung sind, das bei WP doch die eingehenderen Informationen zu finden sind. --B. Brockhorst *, 2005-05-06 - 14:08

     

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