Synagoge (griech. Versammlung; hebr. Bet-ha-Knesset Haus der Versammlung, der Zusammenkunft), nach dem Tempel in Jerusalem sind die Synagogen die wichtigsten Kultstätten des Judentums und örtl. Zentren religiösen und sozialen Lebens jüd. Gemeinden. Spätestens nach der Zerstörung des zweiten Jerusalemer Tempels durch die Römer wurden die Synagogen, die schon während des Babylonischen Exils, stellvertretend für den Tempel, das jüd. Gemeinschaftsleben zusammenhielten, die alleinigen kult. Institutionen der nun für Jahrhunderte weltweit in der Diaspora lebenden Juden. Synagogen, geweihte Orte wo Rabbiner Gebets- und Lesegottesdienste abhalten, sind seit je auch immer Versammlungshäuser, Häuser der Zusammenkunft und Lehr- und Lernstätten der Juden gewesen. »Der Juden Schule«, so nannte Luther die Synagoge nach mittelalterlich jüdischem Brauch.
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