Hugo von Hofmannsthal
Dem Dichter Hofmannsthal war Strauss erstmals 1900 in Paris begegnet. Ein enger Kontakt entstand daraus, dass Strauss 1906 in Berlin eine Aufführung seines Schauspiels "Elektra" sah, in welchem er neuen Opernstoff witterte. Hofmannsthal bearbeitete den Stoff, so dass er als Libretto taugte. Am 25. Januar 1909 wurde die Oper "Elektra" in Dresden, wieder unter der Leitung von Schuch, uraufgeführt; die öffentliche Resonanz war wieder einmal geteilt.
Nach diesem Erfolg gingen Hofmannsthal und Strauss eine komische Oper an: "Der Rosenkavalier". Uraufführung in Dresden unter Schuch war am 26. Januar 1911, Strauss selber war erstmals skeptisch. Doch völlig unbegründet, das Werk kam beim Publikum gut an und wurde unmittelbar danach an weiteren Theatern auch im Ausland aufgeführt.
Weitere Gemeinschaftsprojekte des Erfogsduos waren: Der Einakter "Ariadne auf Naxos" (1916), "Die Frau ohne Schatten" (1917), "Die ägyptische Helena" (1927), "Arabella " (von Hofmannsthal unvollendet geblieben, da 1929 verstorben), das Ballett "Josephslegende" (1914), dessen Handlungstext er zusammen mit Harry Graf Kessler verfasste.
Zurück zum Abschnitt Amerika
Weiter zum Abschnitt Kriegs- und Nachkriegszeiten





