Strauss, Richard Georg (* 11. Juni 1864 in München; † 8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen), deutscher Komponist der Spätromantik sowie der nachromantischen Epoche, er schuf einige maßgebliche Sinfonische Dichtungen, 15 Opern, darunter die zu seiner Zeit viel diskutierten Opern "Salome" (UA 1905) und "Elektra". Nicht nur als Komponist, auch als Dirigent erwarb sich Strauss internationales Renommee. Als Opernkomponist arbeitete er zusammen mit Hugo von Hoffmannsthal (7 Libretti) und Stefan Zweig ("Die schweigsame Frau").
Dass Strauss 1933 zum ersten Präsidenten der Reichsmusikkammer ernannt wurde, erscheint als Schatten auf seinem Lebenslauf. Da er entgegen den Erwartungen der nationalsozialistischen Machthaber nicht so funktionierte, wie diese es gern gehabt hätten, war er schon anderthalb Jahre später wieder demissioniert.
Strauss gilt als geistiger Vater der GEMA; er kämpfte im ausklingenden 19. Jhdt. um die Urheberrechte der damals fast rechtlos gestellten Musiker. Und er gründete eine entsprechende Organisation zum Schutz musikalischer Urheberrechte, die später in die GEMA mündete.
Zu seinen schalkhaften und daher beliebten Orchesterwerken gehört die sinfonische Dichtung "Till Eulenspiegels lustige Streiche". Der Eingang seiner Tondichtung "Also sprach Zarathustra" hat weltweit Bekanntheitsgrad erhalten durch seine Verwendung in Stanley Kubricks Film "2001. Odyssee im Weltraum".
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