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Manet, Édouard

Artikel #1167, »Manet, Édouard«, geschrieben von: B. Brockhorst (Red.) (98 %) et al.

Abbildung: Manet.jpg

Édouard Manet - Foto: Nadar

Manet, Édouard (* 23. Jan. 1832 in Paris; † 30. April 1883 ebenda) frz. Maler, Wegbereiter des malerischen Impressionismus.

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Leben

M. war Sohn eines Justizbeamten. Er widersetzte sich dem Wunsch seines Vaters, Jura zu studieren und machte zunächst eine Ausbildung zum Marineoffizier, entschloss sich aber 1850 ein Maler zu werden. Er ging bei dem Maler Thomas Couture in die Lehre, bildete sich dann hauptsächlich auf Reisen in Deutschland und Italien durch Studieren und Kopieren der Bilder von Rembrandt, Tintoretto, Velázquez und Goya.

Bald versuchte er, mit der Ausstellung von Bildern im Pariser Salon Fuß zu fassen. Nachdem 1859 das Bild "Der Absinth-Trinker" von den Juroren abgelehnt worden war, hatte er dort zwei Jahre später mit "Die Eltern des Künstlers" und "Der Gitarrenspieler" Erfolg.

1863 hingegen wies der Salon das berühmte Gemälde "Das Frühstück im Grünen" entschieden zurück. Manet erhielt jedoch Gelegenheit, das Bild im "Salon de Refusés" der Öffentlichkeit zu präsentieren, ein Ereignis, das beträchtliches öffentliches Ärgernis hervorrief. In den Folgejahren war M. beim Salon erfolgreicher, zwar wurde das Bild "Nana" abgelehnt, Aufnahme erfuhren indessen "Emile Zola", "Der Balkon", "Das Frühstück im Atelier" (1868/69), "Im Wintergarten" (1879), und "Chez Père Lathuille" (1880)

Um M. gruppierten sich bald gleichgesinnte Naturalisten, die einer Entwicklung der Malerei zum Impressionismus zugeneigt waren. Manet sympathisierte mit den jungen Malern und ihren Ideen, sah sich selbst aber nicht als Impressionist und weigerte sich, mit ihnen zusammen Bilder auszustellen.

Folgerichtig ist M. keiner bestimmten Epoche zuzurechnen. In seinen Bildern zeigen sich u. a. spanische Einflüsse (Diego Velazquez), japanische (z. B. im Bild "Emile Zola"), auch prägte ihn die Begegnung mit Francisco de Goya 1865.

M., der 1863 seine langjährige Geliebte, mit der er einen unehelichen Sohn hatte, geheiratet hat, erlitt in den 70er Jahren eine Beinerkrankung, die 1880 in eine vollständige Lähmung führte. Er starb am 30. April 1883 an den Komplikationen einer Beinamputation und wurde auf dem Friedhof Passy beigesetzt.

Werk

Das zentrale Thema in Manets Bildern war der Mensch, wobei er sich von der damals vorherrschenden Historienmalerei abwandte. Motive aus dem Alltagsleben spielten für ihn die maßgebliche Rolle. M. war dafür bekannt, mit Staffelei und Leinwand vor Ort zu gehen und dort ungeachtet der Schaulustigen Eindrücke aufzufangen. Grafiken, Landschaften, Porträts und Stillleben vervollständigen sein Werk.

  • Das Frühstück im Grünen
  • Musik im Tuileriengarten
  • Haus in Rueil
  • Im "Pere Lathuille"
  • Café
  • * Selbstporträt Palette
  • Spanischer Sänger
  • Stielleben Vase Pfingstenrosen
  • Stierkampf
  • Stilleben Blumen
  • Stilleben Lachs
  • Stilleben Flieder Rosen
  • Stilleben Fliederstrauß
  • Stilleben Weiße Pfingstrosen
  • Straßenarbeiter Rue Berne
  • Straßensängerin
  • Toter Torero
  • Vor Spiegel
  • Weiblicher Akt
  • Zuschauerinnen beim Rennen
  • Absinthtrinker
  • Am Strand
  • Argenteuil
  • Un bar aux Folies-Bergère
  • BeLesen Lecture
  • Bierkellnerin
  • Birnenschäler Porträt Leon Leenhoff
  • Canal Grande Venedig
  • Claude Monet seinem Atelier Argenteuil
  • Clematis einer Kristallvase
  • Croquet-Partie
  • Dame mit Pelz
  • Dame mit Fächer
  • Alte Musiker
  • Balkon
  • Gitarrist Pagans Monsieur Degas
  • Pfeifer
  • Eine Ecke Garten Bellevue
  • Einschiffung nach Folkestone
  • Eisenbahn
  • Erschießung Kaiser Maximilians
  • Frühling Jeanne
  • Frühstück
  • Frühstück Atelier
  • Hafen Bordeaux

 

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