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Holocaustleugnung

Artikel #819, »Holocaustleugnung«, geschrieben von: B. Brockhorst(Red.) (99 %) et al.

Holocaustleugnung in muslimisch geprägten Ländern

In einigen muslimisch geprägten Ländern, so im Iran, in Syrien und in den Palästinensischen Gebieten gibt es Gruppierungen, die den Holocaust leugnen und entsprechende Aktionen unterstützen. Zu ihnen gehören auch Anführer der Hamas wie zum Beispiel Abdel Aziz al-Rantissi. Es hat in der Vergangenheit mehrere Kontaktaufnahmen zwischen deutschen Holocaustleugnern und solchen Gruppierungen gegeben, die allerdings nach Bekunden aus dem Lager der Deutschen nicht sehr erfolgreich gewesen sein sollen. Die Regierungen der Länder untersagten i. d. R. geplante Konferenzen, die das Ziel verfolgten, die Holocaustleugnung öffentlichkeitswirksam zu inszenieren. Auch konnte Germar Rudolf seine Absicht, eine seiner holocaustleugnenden Publikation im Nahen Osten auf arabisch übersetzen zu lassen und zu verbreiten, bislang nicht verwirklichen; doch hat mit dem iranischen Präsidenten Mahmūd Ahmadī-Nežād, der in verschiedenen Ansprachen Ende 2005 den systematischen Völkermord durch die Nationalsozialisten in Zweifel zog und den Holocaust als Mythos bezeichnete, wohl in der Absicht, eine feindselige Haltung gegen Israel anzuheizen, erstmals ein Staatsoberhaupt Holocaustleugnung betrieben.

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