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Holocaustleugnung

Artikel #819, »Holocaustleugnung«, geschrieben von: B. Brockhorst(Red.) (99 %) et al.

Mediale Verbreitung

Holocaustleugner haben schnell Möglichkeiten und Bedeutung des Internet erfasst. Bis in die 1980er Jahre wurde ihre Propaganda noch überwiegend durch Printmedien sowie seit der Videotechnik auch durch Filmmaterial verbreitet. Die 1990er Jahre standen dann ganz im Zeichen der Verbreitung über das World Wide Web. Der Suchmodus der damalig verfügbaren Suchmaschinen im Internet war noch nicht ausgefeilt, vielfach wurde die Wertigkeit einer Seite nach dem Aufkommen einer Worthäufigkeit gewichtet. Dieses Prinzip durchschauend waren Holocaustleugner bei einschlägigen Begriffen zu dem Thema (KZ, Gaskammer, Auschwitz und viele mehr) im page-ranking absolut führend. Im Fortlauf der Zeit hat sich das geändert, weil für die Suchmaschinen ein anderer Suchmodus eingeführt wurde und zudem ihre Betreiber mittlerweile einen Filter für unerwünschte Seiten eingerichtet haben, der bestimmte Internetangebote nicht mehr berücksichtigt.

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