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Festigkeitslehre

Artikel #7642, »Festigkeitslehre«, geschrieben von: Markus Schweiß(Red.) (100 %)

Festigkeitslehre, ein Teilbereich der Technischen Mechanik und eine Erweiterung der Statik. Die Festigkeitslehre nutzt einerseits neben der reinen Statik Erkenntnisse aus der Werkstoffkunde zur Vorhersage des Verhaltens von Tragwerken unter Belastungen. Auf der anderen Seite liefert die Festigkeitslehre beispielsweise mit dem Knicken von Stützen allgemein nutzbare Modelle zur Erklärung naturwissenschaftlicher Probleme.

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Mit Hilfe der Festigkeitslehre können Bauwerke sowohl sicher als auch wirtschaftlich erbaut werden. Eine erste Blüte erlebte die Festigkeitslehre im beginnenden 18. Jahrhundert, als die für sie notwendigen mathematischen Verfahren zur Verfügung standen. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Festigkeitslehre lässt sich bis ins 21. Jahrhundert verfolgen; leistungsfähige Computer ermöglichten beispielsweise in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Nutzung der Methode der finiten Elemente. In den letzten Jahren hat die Festigkeitslehre entscheidende Impulse aus der Biomechanik erhalten, die sich mit der Belastung von Strukturen in der belebten Natur befasst.

Literatur

  • Grote, Karl-Heinrich, Feldhusen, Jörg (Hgg.): Dubbel, Taschenbuch für den Maschinenbau, Springer-Verlag, 21. Auflage, Kapitel C (Festigkeitslehre), Seite C1ff, ISBN 3-540-22142-5
  • Mattheck, Claus:Design in der Natur, Der Baum als Lehrmeister, Rombach Ökologie Freiburg, ISBN 3-7930-9150-3

Normen

  • DIN 13316: Mechanik ideal elastischer Körper; Begriffe, Größen, Formelzeichen

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