Fahrradtypen
Grob lassen sich die heutigen Fahrräder in zwei Klassen einteilen:
- Tourenrad
- Hollandrad, ursprünglich aus den Niederlanden stammendes Rad mit sehr aufgerichteter Sitzposition,
- Citybike, alltagstaugliches Rad mit Vollausstattung für den Betrieb über das ganze Jahr,
- Reiserad, vor allem für eine Fernreise geeignetes Rad mit optimalen Funktionen für den Gepäcktransport,
- Liegerad, Spezialrad mit liegender Position des Fahrers für hohe Geschwindigkeiten,
- Lastenrad, Rad zum Transport von Lasten und Gütern,
- Faltrad, auch Klapprad, für den Transport zusammenlegbares Fahrrad,
- Tandem, Fahrrad für die Nutzung von mehr als nur einer Person
- Rikscha, Fahrrad für den Transport von Fahrgästen.
- Sportrad
- Bahnrad, Rad für die Austragung von sportlichen Veranstaltungen auf einer festen Rennbahn
- Rennrad, Fahrrad für Rennveranstaltungen auf der Straße,
- Moutainbike, sportliches Rad für Querfeldeinrennen, insbesonders im Gebirge,
- Kunstrad, Rad als Turngerät für die Austragung von akrobatischen Wettbewerben, Ausstattung meist ohne Freilauf.
Daneben existiert eine ganze Reihe weiterer Fahrradtypen. Tourenräder zeichnen sich durch eine vollständige Ausstattung aus bei einem Gewicht von bis zu 20 kg; bei sportlich genutzten Fahrräder wird weitestgehend an der Ausstattung gespart, solche Fahrräder wiegen teilweise weniger als 10 kg. Aufgrund der Einsparung sind solche Fahrräder nur bedingt alltagstauglich.
Diese traditionelle Unterteilung verwischt gegenwärtig zunehmend, der derzeitige Trend im Fahrradbau geht zu Herstellung von Hybriden, welche die Eigenschaften beider Klassen vereinen. Eine Sonderstellung unter den Tourenrädern nehmen mit den Pedelecs Fahrräder ein, die zur Unterstützung des Fahrers mit einem akkumulatorgespeistem Elektromotor betrieben werden.