Belletristik, (aus dem frz.: belles lettres = schöne Buchstaben, im eigentlichen Sinne: Schöne Literatur), eine aus dem 17. Jhdt. hervorgegangene Form der nichtwissenschaftlichen Literatur, die sich von der schlicht konzipierten Unterhaltungsliteratur ohne sprachkünstlerischen Anspruch abhebt.
In ihrem Ursprung wandte die Belletristik sich an Leser mit Interesse an modernen und eleganten Publikationen nach französischer Mode, die im 17. Jhdt. in ganz Europa beliebt war. Im Verlauf der Zeit verengte sich der Begriff auf die Gattungen Drama, Lyrik und Epik. Heutzutage stellt sich der Begriff, der im deutschen Buchhandel rege Anwendung findet, definitorisch unbestimmt dar und ist im wesentlichen gebräuchlich als Abgrenzungskriterium einerseits zum Fach- und Sachbuch, andererseits zur Trivialliteratur.




